Leidenschaften

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Ich freue mich, wenn ich in der Natur sein kann. Schon als Kind habe ich gelernt, sie zu lieben und zu respektieren. Einige meiner politischen und ehrenamtlichen Tätigkeiten ermöglichen mir einen intensiven Kontakt mit der Natur.

Seit ich Präsidentin von Pro Natura (Schweiz) bin, entdecke ich die Schönheit der Natur in der ganzen Schweiz.

Die Natur, Wildbeobachtungen, Wanderungen in den Bergen, Fahrradtouren oder die Arbeit im Garten sind für mich Aufsteller.

Aber ich brauche auch die Musik und Literatur für ein harmonisches Leben.

Seit 25 Jahren – mal intensiver und dann wieder weniger – verfolge ich die Spuren des Architekten und Patrioten Giovanni Sottovia (1827-1892) aus Vicenza. Er hat in Südbünden das Gesicht mancher Dörfer geprägt.

Die Palazzi in Poschiavo zeugen von seinen grossen architektonischen und urbanistischen Fähigkeiten.

Als Historikerin verbringe ich viele Stunden in Archiven und Bibliotheken. Forschen in der Vergangenheit hilft die Gegenwart zu  verstehen und gibt Ideen für die Zukunft.

Meine Leidenschaft ist die Regionalgeschichte, nach dem Motto des schwedischen Schriftstellers und Sozialhistorikers Sven Lindquist „Grabe, wo du stehst“.

Die Geschichte des Berggebiets verrät beeindruckende Schicksale, so auch jene der Emigranten aus meinem Tal, darunter auch solche meiner Familie.

Als Leidenschaft kann ich auch die Politik bezeichnen! Ich habe früh begonnen, mich in meinem Heimattal um Natur und Landschaft, um soziale Fragen, um die Entwicklungsperspektiven des Berggebiets zu kümmern. Auch wenn eine starke Opposition gegenüber stand, konnte ich mit meinen FreundInnen schöne politische Erfolge feiern, wie 1983 die Annahme der Initiative Millemorti gegen eine touristische Bauspekulation in Poschiavo oder 2013 das klare Nein der Bündner und Bündnerinnen zu gigantischen olympischen Winterspielen in St.Moritz und Davos.